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Auf dem Leistungsprüfstand soll für alle
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Leistung berechnet werden. Interessant ist nicht so sehr die
Radleistung, sondern die am Schwungrad abgegebenen Kräfte. |
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Funktion
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Zwei Rollen für jedes Rad der Antriebsachse sind nötig und zwischen den
Rollen eine Hebevorrichtung, damit das Fahrzeug leichter aus den Rollen
heraus kommt. Ein Elektromotor erzeugt je nach Programm einen
Drehmoment, das dem Fahrzeugantrieb entgegen wirkt. Besonders bei
kleinen Radgeschwindigkeiten und hoher Drehmoment-Entwicklung darf er
nicht zu heiß werden. Weiterhin gehören noch eine Mess-Vorrichtung für
den Drehmoment am Elektromotor und ein Computer für verschiedene
Testvarianten und die Auswertung dazu. Ganz wichtig ist ein
leistungsfähiges Kühlgebläse, das den Fahrtwind jedoch nur bedingt
ersetzen kann. Deshalb sollten Volllast-Testläufe nicht zu lange dauern.
Natürlich muss eine für den höheren Abgasausstoß ausgelegte Absauganlage
angeschlossen sein. Die Masse der beim Prüfstandslauf drehenden Teile
ist im Vergleich zur unbewegten Fahrzeugmasse relativ gering. Trotzdem
sollte man das Fahrzeug in jedem Fall festzurren. Wir wollen
hier nur eine der zahlreichen möglichen Varianten beschreiben. Gefahren
wird Vollgas im vierten Gang vom Leerlauf bis zur Höchstdrehzahl. Je
kleiner der Gang, umso aussagekräftiger sind die Messergebnisse, je
höher der Gang umso weniger leiden Prüfstandsmotor und Fahrzeug-antrieb.
Während auf älteren Prüfständen der gegenwirkende Drehmoment für jeden
Messpunkt manuell genau eingestellt werden musste, erledigen dies
moderne Tester selbst. Wichtig ist am Ende noch die Messung der Verluste
zwischen Schwung- und Antriebsrad, die bei getretener Kupplung
durchgeführt wird. Die Leistungsmessung bei Allradantrieb ist
deutlich problematischer. Hier ist z.B. bei Vierradantrieb ein
kompletter zweiter Rollensatz nötig. Beide Rollensätze können jedoch
nicht im Boden versenkt werden, da zumindest einer von ihnen je nach
Radstand des Fahrzeugs verschiebbar angeordnet sein muss. Dieser Abstand
muss dann je nach Fahrzeugtyp angepasst werden. |
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Wie funktioniert eine Leistungsmessung genau?
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Moderne Allradprüfstände arbeiten mittels
einer Wirbelstrombremse. Alle vier Räder des Fahrzeugs laufen in je
einem Rollensatz. Bei der Lastsimulation wird über die Bremse bei voller
Beschleunigung die Zugkraft an vorher festgelegten Geschwindigkeits- und
Drehzahlpunkten aufgenommen und im Rechner abgelegt. Danach löst die
Bremse und fährt den nächsten Messpunkt an.
Die Summe der Messpunkte wird am Ende in Diagrammform dargestellt. Der
ganze Vorgang ist binnen weniger Minuten erledigt. Das Fahrzeug wird mit
betriebswarmen Motor auf den Prüfstand gestellt. Zusätzliche
Sicherungsseile fixieren den Kandidaten in seiner Position.
Alle Messdaten werden direkt über die Bremse des Prüfstands in den
Zentralrechner eingespeist. Als notwendige Zusatzinformationen braucht
der Rechner nur Drehzahl und Ansauglufttemperatur. Die Messung startet
bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit, meistens im Bereich um 50 km/h,
und immer im vorletzten Gang, also im Fall des zb. Audi RS 4 in der
fünften Fahrstufe.
Unter ohrenbetäubendem Lärm wird das Auto im Messgang voll beschleunigt,
bis der Drehzahlbegrenzer dem tosendem Treiben bei zirka 7200/min ein
Ende setzt. Auf freier Wildbahn entspräche dies einem Tempo von gut 250
km/h. Theoretisch lassen sich auf solchen Prüfstanden Geschwindigkeiten
von über 300 km/h simulieren.
Dieser erste Messteil dient der Ermittlung der sogenannten Radleistung.
Es wird also jene Kraft protokolliert, die an den Antriebsrädern
(Front-, Heck- oder Allrad) anliegt. Der Wert fällt für einen Laien
immer relativ ernüchternd aus, denn in der Messung ist natürlich noch
nicht die Kraft enthalten, die der Motor aufbringen muss, um die
rotierenden Massen anzutreiben. Diese Schlepp- oder Verlustleistung wird
beim Ausrollen direkt im Anschluss ermittelt: Wenn die Drehzahlgrenze
erreicht ist, nimmt der Prüfpilot den Fuß vom Gas und kuppelt aus. Die
Schleppleistung wird über eine beaufschlagte Zugkraft der
Wirbelstrombremse errechnet und ausgewiesen. Perfekt ist diese
Messmethode nicht, aber unter den gegebenen Umständen und am fertigen
Objekt - sprich dem vorhandenen Auto - die einzig sinnvolle.
Bei diesen modernen Prüfständen werden Ansauglufttemperaturfühler
mitgeliefert, die die motoreigene Messsensorik an ihrer ursprünglichen
Position ersetzen. Die Ansaug-Lufttemperatur ist vor allem bei
aufgeladenen Motoren außerordentlich wichtig, weil beim Überschreiten
einer gewissen Temperaturspanne die Motorelektronik die Leistung über
eine Reduzierung des Ladedrucks zurücknimmt. Die Ansauglufttemperatur
hat einen großen Einfluss auf das Messergebnis: Denn sie hängt erstens
von der Temperatur der Umgebungsluft ab und unterliegt somit
jahreszeitlich bedingten Schwankungen. Dieser Umstand wird bei der
späteren korrekturberechneten Normleistung noch wichtig. |
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Preise Leistungsprüfstand
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Preise Fehlerdiagnose
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Fotogalerie
Leistungsprüfstand...
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